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Planck – 3 – Planckskala
In einer Randbemerkung der Publikation „Über irreversible Strahlungsvorgänge“ stellte Planck fest, dass die Größen
c = 2,997925 x 108 m s-1
G = 6,67259 x 10-11 kg-1 s-2
h = 6,6252 x 10-34 Js
bzw h = h / 2p = 1,054588664 * 10-34
ein absolutes Einheitssystem bilden.
Die Einheiten der Planck-Skala werden heute aus den vier grundlegenden Naturkonstanten G, c, h und kB ( = R/NA = 1,380658 * 10-23 J K-1 = kg m2 s-2 K-1) abgeleitet.
Ursprünglich interessierte niemand dieses Einheitensystem, da es extreme Werte und gleichzeitig Terme aus verschiedenen Theorien (Wirkungsquantum, Lichtgeschwindigkeit und Gravitationskonstante) enthielt. Da G mit einem relativen Fehler ab der vierten Kommastelle behaftet ist, sind Planck-Einheiten ebenfalls ungenau und damit für die Experimentalphysik nicht geeignet. Zudem sind die Größen weit jenseits der Messbarkeit. Sie markieren die Grenze der heutigen Erkenntnis, eine Verbindung vom möglichen schwersten Elementarteilchen und leichtesten vorstellbaren Schwarzen Loch.
Von einem Teilchen im Raumgebiet D = x ist laut Unschärferelation sein Impuls nur bis auf Dp = h / Dx zu bestimmen. Ein Teilchen ohne Ruhemasse hat die Energie E = Dp * c und die Masse m = E/c2. Mit der Verkleinerung von x wächst p und damit E und m. Eine Masse m in einem Raumgebiet x mit dem Radius unter dem Schwarzschildradius Rs wird zu einem Schwarzen Loch.
Planck-Länge lPl2= hG / c2 oder hG / 2pc3 1,616 x 10-33 cm
Im Vergleich dazu ist ein Elektron mit 10-13 cm riesig.
Heute sind Messungen bis rund 10-20 cm möglich.
Ereignisse unterhalb der Planck-Länge sind völlig unbekannt, denn sie sind die Grenze für die ART.
Planck-Zeit tPl2 = h G / c5 5,39 x 10-44 sec
Heutige Messungen erreichen 10-15 sec.
Für Zeiten kleiner als die Planck-Zeit spielen Quanteneffekte der Gravitation die dominierende Rolle.
Interessant ist, dass diese Zeitgrenze in der Kosmologie als früheste Erklärungsgrenze der Entwicklung des Universums einen deutlichen Zeitpunkt markiert.
Für die Kosmologie ergibt sich R = h / 2pmc als Radius eines Teilchens in der Planckschen Ära. Wenn m der Planckschen Masse (10-5 g oder 2,176 * 10-8 kg) entspricht, ist der Radius identisch mit der Plack-Länge. Für diese Masse ist die Comptonwellenlänge gleich dem Schwarzschildradius.
1. Anmerkung:
Unterhalb der Planck-Länge auftretende kurzlebige Teilchen/Antiteilchen-Paare entstehen und vergehen (Diracsee). Manche quantenmechanische Effekte holen sich Energie aus diesem Diracsee. Wenn diese Teilchenpaare Masse haben, dann sollte im zeitlichen Mittel eine resultierende Masse größer Null übrigbleiben. Damit hätte das Vakuum ein Gravitationsfeld und eine positive Energiedichte. Eine Lösung wären Teilchen mit negativer Masse, aber diese wurden aus allen Theorien verbannt um Probleme mit negativen Energien zu vermeiden (Tachyonen).
Ist die Energiedichte des Vakuums sehr klein, entstehen aus ihr virtuelle Teilchen nur unterhalb der Planck-Länge und das Vakuum hat Masse. Da es unterhalb der Planck-Länge nicht möglich ist einen Impuls (mv) oder die Richtung des Teilchens zu messen, ist diese Masse des Vakuums nicht nachweisbar.
Es gibt zwei Lösungen:
- Das Vakuum saugt Energie ab, damit muss es keine negative Masse geben.
- Tachyonen haben keine negative Masse, sondern eine imaginäre.
2. Anmerkung:
Seit der Erkenntnis der SRT, dass Energie und träge Masse gleiche Bedeutung haben, muss jede Form von (in der Materie und in Materiefeldern steckende) Energie als eine Quelle des Schwerefeldes angesehen werden. Diese Folgerung wurde zuerst 1907 von Planck aufgestellt.
Ein elektromagnetisches Feld erzeugt demnach über seine Feldenergie auch ein Gravitationsfeld. Für die von der heutigen Technik erzeugten elektrischen Felder sind das unmessbar kleine zusätzliche Schwerefelder. Auch ein in der Materie vorhandener Energiefluss (der einem Impuls entspricht), sowie die in elastischer Spannung gespeicherte Energie tragen zu den Quellen des Schwerefeldes bei. Alle diese Größen werden in dem sogenannten Energie-Impuls-Tensor der Materie zusammengefasst.
3. Anmerkung:
Einen geometrischen vergleichbaren Weg ist Burkhard Heim gegangen. Seine Theorie in sechs Dimensionen beruhte auf den Konstanten h, G und c als Verbindung von e und m, die ihn zu den Teilchenmassen führte. Unter anderem gibt es in seiner Theorie eine geometrische Letzteinheit, die er Metron t nannte, deren Größe rund 6,15 * 10-70 m2 betrug und die er mit 3Gh / 8c3 errechnete.
Allerdings ist die Herleitung seiner Massenformel umstritten und sein Universum ist dreifach geschachtelt.
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